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Archiv der Zeitschrift Ariadne

Die Zeitschrift Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte erscheint seit 1985. Bis Heft 37/38.2000 führte sie den Untertitel Almanach des Archivs der deutschen Frauenbewegung. Anliegen der Zeitschrift ist es, den Themenschwerpunkt des AddF „historische Frauen(bewegungs)geschichte“ für ein breit gefächertes Publikum auf vielfältige Weise aufzubereiten, nicht nur mittels wissenschaftlicher Beiträge, die nach Möglichkeit reich bebildert werden, sondern auch durch Dokumentationen. Sie versteht sich als Sprachrohr für Fragestellungen aus den Geschichts- und Kulturwissenschaften.

Ansprechpartnerin

Dr. Kerstin Wolff
 

Abonnements

Jacqueline Weil

• aktuelle Ariadne: Heft 78 - Politische Freund:innenschaft

• nächste Ariadne: Heft 79 - AT: Revolution 1848/49 - eine Demokratisierung auch der Geschlechterverhältnisse?

Heft 78

Politische Freund:innenschaft

Mit dieser Ariadne rücken wir ›Frauenfreundschaften‹ als politisches Konzept ins Zentrum. Die in diesem Band versammelten Geschichten handeln von Freund:innenschaften als Teil von feministischer oder frauenpolitischer Bewegungspolitik, als Bündnis- und Netzwerkpraxis in Hinblick auf Beruf, Karriere und gesellschaftliche Position sowie als intime Lebens- und Liebesbeziehung – mit ermutigenden wie entmutigenden Aspekten für die Beteiligten.

Heft 77

Unfruchtbare Debatten?

Vor 150 Jahren wurde er in seiner damals ›reichsweiten‹ Gültigkeit ›geboren‹, der viel umstrittene und hart umkämpfte § 218 StGB, der den Schwangerschaftsabbruch in Deutschland unter Strafe stellte. Dieser Paragraf ist sicher einer der bekanntesten, aber was wissen wir über den schon seit über einem Jahrhundert geführten Kampf gegen ihn?

Heft 76

Der Kongress tanzt - Nicht!

Vor fast fünfzehn Jahren beschäftigten sich die Herausgeberinnen dieser Ariadne auf einer Tagung mit der Bedeutung von internationalen Netzwerken für die Geschichte der Frauen­bewegungen. Ein Dreh- und Angelpunkt dieser Netzwerke waren (internationale) Kongresse, insbesondere das dritte Treffen des International Council of Women (ICW, gegründet 1888) in Berlin. Um der Bedeutung dieses und anderer Vernetzungstreffen eine angemessene Aufmerksamkeit zu geben, widmet sich die »Ariadne« 76 dem Thema »(Internationale) Frauen-Kongresse« und beleuchtet deren gesellschaftliche Bedeutung.

Heft 75

Gleichberechtigung als Prozess

»Ist nun Gleichberechtigung?«, fragte provokativ die Journalistin Mithu Sanyal und verwies darauf, dass in Deutschland etliche Jahre eine Bundeskanzlerin regierte. Nein, wohl eher nicht, denn ein Blick auf die verschiedenen gesellschaftlichen Bereiche zeigt, dass es nach wie vor ein eklatantes Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen in Deutschland gibt. Auch wenn an der Spitze der Regierung bei Erscheinung dieser Ariadne eine Frau steht, so bedeutet das nicht, dass genau so viele Frauen wie Männer als Abgeordnete im Bundestag sitzen.

Heft 73/74

Die weibliche/n Geschichte/n der Weimarer Republik.

Die aktuellen Veröffentlichungen zur Weimarer Republik verdeutlichen, dass sich die Geschichte der ersten deutschen Demokratie anscheinend noch immer ohne Überlegungen zum Frauenwahlrecht und zu den erhofften oder tatsächlichen gesellschaftlichen Veränderungen in Sachen politischer und gesellschaftlicher Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechts schreiben lässt. Das (mediale) Erinnern an 100 Jahre Frauenwahlrecht und die Folgen besorgen derzeit verschiedene Akteurinnen auf Bundes- und Länderebene wie EAF Berlin (Bund), der Deutsche Frauenrat, das Archiv der deutschen Frauenbewegung, die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, Landesfrauenräte sowie Museen, wie das Historische Museum Frankfurt a. M. mit der großen Ausstellung »Damenwahl«, nicht aber die Universitäten als originäre Orte wissenschaftlicher Forschung.

Heft 72

Entwurzelungen. Flucht, Migration, Vertreibung, Exil.

Zu den gegenwärtig größten Herausforderungen gehören Flucht und Migration, deswegen hat sich diese Ausgabe der Ariadne dem Thema verschrieben. Im Unterschied zur Zeit des Nationalsozialismus, als Menschen vor der Diktatur aus Deutschland flohen, so kommen heute Menschen aufgrund von politischer Verfolgung, Hunger und Armut in ihren Ländern nach Europa. Während der sogenannten ›Flüchtlingskrise‹ 2015 war Deutschland ein bevorzugtes Ziel für viele Flüchtende.

Heft 71

Diffamierende Reden. Antifeminismen im Wandel.

Seit den 2000er Jahren artikulieren sich in der medialen Öffentlichkeit zunehmend Stimmen gegen Gleichstellung (der Geschlechter, hetero- und homosexueller Lebensweisen), die vor allem in der Bezeichnung ›Gender‹ den Kern allen Übels ausmachen und mit dem Kampfbegriff ›Genderismus‹ ein Phänomen beschreiben, welches sie für den ›Untergang des Abendlandes‹ verantwortlich machen. Sie richten sich gleichermaßen gegen die Geschlechterforschung wie gegen Geschlechterpolitik.

Heft 70

Zeitgeschichtliche Lesarten. Versuche zur Zeitgeschichte der Geschlechtergeschichte.

Die Zeitgeschichte und ihre Erforschung ist ›in‹. So wie während der 1980er Jahre die ›Leitepoche‹ das 19. Jahrhundert war, so ist es heute die Zeitgeschichte. Unzählige Studien erscheinen, Tagungen werden abgehalten und Sammelbände publiziert; manchen gilt die Zeitgeschichte sogar, wie der Historiker Malte Thießen in seinem Buch »Zeitgeschichte als Zumutung und Zugabe« (2011) schreibt, als eine ganz »besondere Epoche«, die besondere Herausforderungen an Historiker:innen stellt.

Heft 69

FrauenBewegung - Geschlechtergeschichte und Sport

In diesem Heft wenden wir uns den vergangenen und den noch aktuellen Kämpfen um Gleichstellung von Frauen im (Profi)Sport zu. Im 19. Jahrhundert herrschte ein rigides bürgerliches Körperideal, welches Frauen in einengende und gesundheitsgefährdende Kleidung zwängte. Mediziner rieten vor zu viel Bewegung ab, da sie annahmen, dass die weiblichen Geschlechtsorgane Schaden nehmen würden. Dass sich diese Vorstellungen langsam änderten, hatte auch mit der proletarischen und bürgerlichen Frauenbewegung zu tun, die medizinische und gesellschaftliche Vorurteile in Frage stellte.

Heft 67/68

Die Geschichte der deutschen Frauenbewegung seit 150 Jahren.

1865 entstand in Deutschland der erste Frauenbildungsverein – der Allgemeine Deutsche Frauenverein (ADF). Diese Gründung trat eine Lawine los, in den nächsten Jahrzehnten wuchsen die Organisationsstrukturen der Frauenbewegung stark an. Die Themen der Zeit reichten von Bildungsforderungen bis zum Kampf um das Frauenwahlrecht. Das Jahr 1865 hat sich als Geburtsstunde der organisierten Frauenbewegung etabliert, in der Folge hatte sich rasch eine reiche Frauenvereinslandschaft ausgebreitet. Die Redaktion der »Ariadne« hat sich – im Bewusstsein dessen, dass Emanzipationsbestrebungen und politische Aktionen von Frauen auch schon in früheren Jahrhunderten zu beobachten waren – entschieden, dieses 150-jährige Gründungsjubiläum zum Anlass zu nehmen, auf die lange Geschichte der Frauenbewegung, deren Strömungen, Protagonistinnen ? und Debatten zu blicken.

Heft 66

»…da sagten die Frauen: NEIN!« Gegen Militarismus und Krieg – 100 Jahre Frauenfriedensbewegung.

Die Erwartung, dass sich die „Ariadne“ zum Gedenkjahr des Beginns des Ersten Weltkriegs diesem Krieg widmen würde, war groß. Erst recht, da unser vor mehr als 25 Jahren entstandenes Themenheft vergriffen ist und inzwischen viele neue Ergebnisse aus dem Feld der historischen Frauen- und Geschlechterforschung vorliegen. Doch wir haben uns gegen das Thema ›Krieg‹ und für das Thema ›Frieden‹ entschieden. Gleich vier gute Gründe sprachen dafür, dem Friedensengagement, den Analysen und Debatten, den Aktionen und Resolutionen von Frauen für den Frieden in den letzten 100 Jahren nachzugehen: Zum einen haben wir in einem breit angelegten, archivarischen Projekt die im Archiv der deutschen Frauenbewegung befindlichen Nachlässe von Frauen wie Eleonore Romberg und Elly Steinmann erschlossen. Zum anderen steht in einem unserer Forschungsprojekte Eleonore Rombergs vielseitiges Engagement für die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF) im Fokus. Darüber hinaus haben wir die fragmentarisch überlieferte Autobiografie der frauenbewegten Pazifistin Helene Stöcker ediert und publiziert. Und nicht zuletzt feiert 2015 die älteste Frauenfriedensorganisation – eben jene IFFF – ihr 100-jähriges Bestehen, herzlichen Glückwunsch!

Heft 65

Generation F.– Wie vererbt sich Frauenbewegung?

Aktueller Anlass dieses Heftes war der Wechsel des Redaktionsbereichs der »Ariadne« nach über zehn Jahren von einer langjährig tätigen und ›erfahrenen‹ an eine neue und jüngere Redakteurin. Gespräche über das Alter, gefühlte Generationenzugehörigkeiten, unterschiedliche, mal mehr, mal weniger feministische Sozialisationsbedingungen wurden geführt und daran schloss sich auch die Frage nach Erbschaften und Traditionen an. Da die Erforschung von Generationen die Geschichtswissenschaften bereits seit einigen Jahren beschäftigt, lag es für uns nahe, die Frage nach dem Zusammenhang von Frauenbewegung und Generationen bzw. Generationendiskursen in der Frauen- und Geschlechtergeschichte zu stellen.

Heft 64

Umweltgeschichte und Geschlecht. Von Antiatomkraftbewegung bis Ökofeminismus.

»Es war einmal eine Stadt im Herzen Amerikas, in der alle Geschöpfe in Harmonie mit ihrer Umwelt zu leben schienen. […] Selbst im Winter waren die Plätze am Wegesrand von eigenartiger Schönheit. […] Dann tauchte überall in der Gegend eine seltsam schleichende Seuche auf [...]. Über allem lag der Schatten des Todes. [...] Kein böser Zauber, kein feindlicher Überfall hatte in dieser verwüsteten Welt die Wiedergeburt neuen Lebens im Keim erstickt. Das hatten die Menschen selbst getan.« So beginnt die Biologin Rachel Carson ihren Roman »Silent Spring« (deutsch: Der stumme Frühling), in dem sie den flächendeckenden Einsatz von Pestiziden anprangerte.

Heft 63

Haus und Hof. Geschlechterdiskurse im »Reich der Frau«

Im Jahr 1900 schrieb Hedwig Dohm in ihrem Artikel: Sind Berufstätigkeit und Mutterpflichten vereinbar?: »Was ist denn das ›ein wahres Weib‹? Muss ich, um ein wahres Weib zu sein, bügeln, nähen, kochen und kleine Kinder waschen? Und wenn ich einen Handel treibe oder predige oder Philosophie studiere, bin ich kein wahres Weib mehr? Nebenbei gesagt: ich habe den Mann in Verdacht, dass er gar nicht so sehr darauf erpicht ist, dass die ›Frau‹ im Allgemeinen kleine Kinder wäscht und Oberhemden bügelt; es liegt ihm nur daran, dass sie seine Kinder wäscht und seine Oberhemden bügelt!«,

Heft 62

Skandal! Aufregendes aus den Frauenbewegungen

Es kann aufschlussreich sein, sich vergangenen Skandalen und Konflikten zuzuwenden und deren Eigengesetzlichkeit kennenzulernen, sind doch Skandale oft mehr als belanglose und sinnlose Streitereien; oft können mit ihrer Hilfe gesellschaftliche Auseinandersetzungen um Werte und Normen deutlich und verständlich werden. Manche Zeitungen und Zeitschriften scheinen auf Skandale spezialisiert zu sein, leben von deren Aufspüren und Verbreiten. Manche Karriere wurde auf solche Weise jäh beendet, Rücktritte wurden eingeleitet und Geständnisse mussten öffentlich abgelegt werden.

Heft 61

Historische Frauenorte. Engagement in neuen Räumen.

Seit Beginn ist das Anliegen der Ariadne, Ergebnisse der Frauen- und Geschlechtergeschichte zu publizieren, Fragen anzuregen und Entwicklungen innerhalb der Geschichtswissenschaft kritisch zu begleiten. Letzteres steht im Zentrum dieses Heftes. Seit einigen Jahren ist zu beobachten, dass Theorieansätze besonders aus der Soziologie in die Geschichtswissenschaft getragen werden. Die Zunft reagiert darauf meist eher verhalten, sodass sich der Eindruck einer Theorieferne der Geschichtswissenschaft zu bestätigen scheint.

Heft 60

Missionen und Visionen – Frauenbewegungen in Europa.

Anfang des 20. Jahrhunderts legten Helene Lange und Gertrud Bäumer eine erste Publikation zur »Geschichte der Frauenbewegung in den Kulturländern« vor. Im ersten Band ihres fünfbändigen »Handbuch der Frauenbewegung« stellten sie 1901 fest: »Auch in der Darstellung der Frauenbewegung in den von uns berücksichtigten Ländern kann von einer Einheitlichkeit nur in gewissem Sinne die Rede sein.

Heft 59

Gedenken und Erinnern. Perspektiven der Aufarbeitung des Nationalsozialismus.

Die Geschlechterforschung zum Nationalsozialismus hat verschiedene Phasen und Paradigmenwechsel durchlaufen und ist dabei selbst zum Gegenstand wissenschaftlicher Auseinandersetzungen geworden. Die Vorstellung einer homogenen Kategorie ›Frau‹, der vorschnell das Etikett des Unpolitischen angeheftet wurde, verstellte lange Zeit den Blick auf die komplexe Verstrickung von Frauen in die Verbrechen des Nationalsozialismus und behinderte zugleich eine angemessene Würdigung der weiblichen Opfer der nationalsozialistischen Politik. Diese einseitigen und kollektivierenden Sichtweisen sind mittlerweile einem differenzierteren Blick gewichen. Die Frage nach einer geschlechtersensiblen Analyse der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der darauf bezogenen Erinnerungskultur nach 1945 steht nun im Raum.

Heft 58

Die ruhigen Jahre? Geschlechter(verordnungen) in der Frühphase der Bundesrepublik.

Seit einigen Jahren verändert die historischen Forschung das Bild der 1950er und 1960er Jahre in der bundesdeutschen Geschichte. Die Ära Adenauer wurde in der Forschung lange mit der Vorstellung einer sich durch das ›Wirtschaftswunder‹ restaurierenden Gesellschaft in Verbindung gebracht, die an überholten Gesellschaftsstrukturen und anachronistischen Geschlechtervorstellungen festhielt. Inzwischen untersuchen kulturgeschichtlich orientierte Studien den allmählichen Übergang zum Massenkonsum und diversifizierten Lebensstilen auch unter der Frage, ob und wie sich neue Vorstellungen von Partnerschaft und Familiennormen entwickeln konnten.

Heft 57

Über die Grenzen. Wie Frauen(bewegungen) mit Grenzen umgehen.

Dieses Jahr beschäftigten sich zwei große Historiker:innentagungen mit dem Thema Grenze: zum einen die Schweizerischen Geschichtstage, die in Basel unter dem Thema: ›Grenzen‹ stattgefunden haben und zum anderen der 48. Deutsche Historikertag, der in Berlin unter dem Motto: ›Über Grenzen‹ getagt hat. Auf beiden Tagungen ging es darum, Grenzen in ihrer Vielschichtigkeit erkennbar zu machen und sich nicht auf territoriale Grenzen zu beschränken.

Heft 56

»Das schöne Wunderland in der Ferne«. Geschlechterdimensionen des deutschen Kolonialismus

diesem Ariadneheft werden die Begriffe Schwarz und Weiß großgeschrieben, denn ›Hautfarbe‹ oder ›Rasse‹ sind ebenso sozial konstruiert wie Geschlecht. Die Wahrnehmung eines Menschen als Schwarze oder Weiße Person wird dabei nicht negiert, vielmehr wird dessen Verortung in bestimmten sozialen und politischen Rollen unter spezifischen Macht- und Herrschaftsverhältnissen betont.

Heft 55

»Die sittliche Waage ist aus dem Gleichgewicht«. Gesellschaftliche Debatten um 1900.

»Die Sittlichkeitsfrage ist eine der wichtigsten und ernstesten, welche die denkenden Menschen beschäftigt; beruht doch auf ihr das leibliche und geistige Wohl eines Volkes.« Diese Aussage von Anna Pappritz aus dem Jahr 1898 illustriert, wie existentiell die Menschen vor 100 Jahren die Bedrohung durch Geschlechtskrankheiten wahrnahmen. In einer Zeit, in der nicht frei über Sexualität gesprochen wurde, bewirkte die Zunahme von sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten, dass eine Gesellschaft lernen musste, bisher nicht Gesagtes auszusprechen. Schriftsteller:innen, Ärzt:innen, Reformer:innen und natürlich die verschiedenen Flügel der Frauenbewegungen lernten über das Unaussprechliche zu reden.

Heft 53/54

Mädchenschulgeschichte(n). Die preußische Mädchenschulreform und ihre Folgen.

Die historische Frauen- und Geschlechterforschung hat vielfach gezeigt, dass sich klassische historische Datierungen verschieben können, wenn man den Blick auf die Geschichte von Frauen und ihre Kämpfe richtet. Das Jahr 1908 bietet dafür ein gutes Beispiel. Der große Stein Kulturfahrplan weiß unter anderem über dieses Jahr zu berichten, dass Österreich-Ungarn Bosnien und Herzegowina annektierte, dass Wolfgang Gaede die Kapselluftpumpe erfand, dass es ein Zeppelinunglück bei Echterdingen gab und, dass das Flottengesetz von Alfred von Tirpitz angenommen wurde.

Titel vor 2008

Alle noch lieferbaren Titel der Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte entnehmen Sie bitte dieser Übersicht oder dem beigefügten PDF.

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