Die Gremien
Stiftungsvorstand
Der Stiftungsvorstand leitet die Arbeit der Stiftung und legt die Arbeitsschwerpunkte fest. Unterstützt wird er durch das Stiftungskomitee.
Der Stiftungsvorstand besteht aus drei Personen:
Prof. Dr. Mechthild Bereswill, Kassel
war ab 2017 zunächst Mitglied im wissenschaftlichen Komitee der Stiftung, seit 2020 ist sie Teil des dreiköpfigen Vorstands. Professorin für Soziologie sozialer Differenzierung und Soziokultur am Fachbereich Humanwissenschaften der Universität Kassel ist sie seit 2007; aber bereits seit den 1970er Jahren mit langjährigem Engagement in der westdeutschen Frauenbewegung und in verschiedenen feministischen Projekten; ab Mitte der 1980er Jahre in der Frauen- und Geschlechterforschung engagiert; u.a. Forschungen zu: Gewaltverhältnissen, soziale Kontrolle und Geschlecht, Intersektionalitätsforschung, Gleichstellungsforschung; Mitglied der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Frauen- und Geschlechterforschung (IAG FG), Universität Kassel; seit 2009 hat sie auch immer wieder wissenschaftliche Kooperationen mit dem Archiv der deutschen Frauenbewegung.
Prof. Dr. Andrea Hänger
wurde 2023 in das wissenschaftliche Komitee berufen und ist seit 2025 Im Stiftungsvorstand. Sie ist seit 2015 Vizepräsidentin des Bundesarchivs und hat eine Honorarprofessur im Fachbereich Geschichte an der Universität Koblenz. In ihrer Dissertation hat sie sich mit dem politischen Engagement konservativer Frauen in der Weimarer Republik beschäftigt. Der Schwerpunkt ihrer aktuellen Publikationen liegt auf archivfachlichen Themen, vor allem auf den Konsequenzen des digitalen Wandels für die archivische Arbeit.
Prof. Dr. Susanne Kinnebrock, Augsburg
engagiert sich im Vorstand des AddF seit 2012. Sie hat eine Professur für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Öffentliche Kommunikation an der Universität Augsburg inne.
Sie betreibt u.a. kommunikationswissenschaftliche Gender-Studies und bereichert insbesondere die Arbeit der Forschungsabteilung. 2005 publizierte sie einschlägig eine »kommunikationshistorische Biographie« über »Anita Augspurg (1857-1943): Feministin und Pazifistin zwischen Journalismus und Politik«, Herbolzheim.
Stiftungskomitee
Das Stiftungskomitee berät und unterstützt die Stiftung in wissenschaftlichen, finanziellen und sonstigen Angelegenheiten. Ihm gehören Frauen aus allen gesellschaftlichen Bereichen an, u.a. aus Wissenschaft, Archiv/Bibliothek/Dokumentation, Journalismus und Wirtschaft, sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Förderinstitutionen.
Das Stiftungskomitee setzt sich zur Zeit aus folgenden Personen zusammen:
Rebecca Beerheide, Deutsches Ärzteblatt, Berlin
Anke Buettner, M.A., Monacensia im Hildebrandhaus, München
Beate Dörr, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Prof. Dr. Susanne Freund, Fachhochschule Potsdam
Dr. Dorothee Lux, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Claudia Martin-Konle, Bibliotheksdirektorin der Universitätsbibliothek Kassel
Judith Rahner, Geschäftsführerin Deutscher Frauenrat
PD Dr. Mieke Roscher, Universität Kassel
Prof. Dr. Susanne Schötz, TU Dresden
Prof. Dr. Bettina Brockmeyer, Universität Gießen
Stifter:innenversammlung
Der Stifter:innenversammlung gehören auf Lebenszeit alle diejenigen Stifter:innen an, die der Stiftung einen Betrag von mindestens 2.000 Euro gestiftet haben. Die Versammlung wird mindestens alle fünf Jahre einberufen. Sie steht der Stiftung beratend zur Seite und dient darüber hinaus dem Informationsaustausch zwischen Stifter:innen und Stiftungsvorstand.