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Archiv, Bibliothek und Forschungszentrum zur Geschichte der deutschen Frauenbewegung ─ Willkommen!

Das Archiv der deutschen Frauenbewegung (AddF) sammelt, forscht und publiziert zur Geschichte von Frauen und Frauenbewegungen von 1800 bis in die 1960er Jahre. Die Verbreitung des Wissens über die Frauenbewegung und ihre Protagonistinnen in der Öffentlichkeit durch Vorträge, Lesungen, Konzerte und Ausstellungen ist uns ein großes Anliegen.


Unser Lesesaal ist geöffnet!

Auf Basis der aktuellen SARS-CoV-2-Verordnungen der Bundesländer können nach Voranmeldung drei Nutzer*innen bei uns im Lesesaal vor Ort arbeiten. Ab dem 13.01.2022 gilt die 2G-Plus-Regelung und die Corona-Hygieneregeln. Unsere Öffnungszeiten sind Dienstag - Donnerstag, 11 bis 17 Uhr. Anmeldung bitte per Mail unter info(at)addf-kassel.de. Die Notwendigkeit kurzfristiger Schließungen aufgrund behördlicher Bestimmungen kann nach wie vor nicht ausgeschlossen werden.

 


Neue Beitragsserie

#100JahreCauer, Folge 9: Alles erreicht?

#125JahreSelbert ist vorbei – doch das ist für uns kein Grund, den Blick von den Protagonistinnen der Frauenbewegung zu nehmen. Lieber möchten wir ihn auf eine andere Akteurin richten und in die spannenden Momente ihres Lebens eintauchen. In diesem Jahr werden wir in unserer neuen Serie #100JahreCauer anlässlich ihres 100. Todestages die Pädagogin, Journalistin und radikale Frauenrechtlerin Minna Cauer vorstellen. Die monatlichen Beiträge finden Sie in unserer Leseecke!

 


Stellenausschreibung

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (m/w/d) für den Forschungsbereich gesucht!

Wir suchen für den Forschungsbereich ab frühestens 1. Januar 2023 eine:n wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in zur Verstärkung unseres Teams. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle im Umfang von 30h. Die Erforschung der Frauenbewegungsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts ist Ihr Schwerpunkt? Sie haben in diesem Bereich promoviert und forschen und publizieren mit Freude zum Thema? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung! Details entnehmen Sie bitte der Stellenausschreibung. Für Fragen steht Ihnen gerne Jacqueline Weil zur Verfügung, erreichbar unter bewerbung@addf-kassel.de oder Tel. 0561 9893670.


Wir nehmen traurig Abschied

von Jutta Harbusch, unserer Mitkämpferin aus der Anfangszeit des Archivs der deutschen Frauenbewegung -  sie ist am 10. August gestorben.
Jutta gehörte zur Gründerinnengeneration, die ab 1983 das AddF aufbaute. Sie war bei allem dabei, was damals seinen Anfang nahm: bei den ersten Lesungen, bei der Gründung der Zeitschrift „Ariadne“ und beim Aufbau der Bibliothek, wo sie ihr besonderes Augenmerk auf die Künstlerinnen richtete. Über Kasseler Künstlerinnen hat sie dann auch geforscht und war treibende Kraft bei der Erstellung des „Frauen-Findbuchs“, das Auskunft gab über Werke von Künstlerinnen in den Kasseler Archiven und Museen. Auch der Diskriminierung von „alten Jungfern“, also alleinlebenden Frauen, und dem Widerstand von Frauen im Nationalsozialismus galt ihr Interesse und es war ihr ein wichtiges Anliegen, deren Geschichte und Bedeutung sichtbar zu machen.
Mit ihrem Engagement und ihrer Kreativität hat Jutta unser gemeinsames Projekt mitgeprägt und getragen. Auch nach ihrer aktiven Zeit im AddF war die Bewahrung und Sicherung der Lesben/Frauengeschichte eine ihr wichtige feministische Herzensangelegenheit. Nach ihrer Rückkehr aus dem Hundsrück haben wir uns auf Veranstaltungen und im Kasseler Lesben/Frauenzusammenhang über jeden Austausch mit Jutta gefreut. Ihre offene und interessierte Art wird fehlen und wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit mit ihr. Jutta wird immer einen Platz in unserer Erinnerung haben.
Die Weggefährtinnen und Mitarbeiterinnen des Archivs der deutschen Frauenbewegung


Ariadne 78

Politische Freund:innenschaft. Bündnisse, Netzwerke, Lebensgemeinschaften.

Ab jetzt können SIe unsere Ariadne Ausgabe 78 - "Politische Freund:innenschaft. Bündnisse, Netzwerke, Lebensgemeinschaften" bestellen. Die in diesem Band versammelten Geschichten handeln von feministischer oder frauenpolitischer Bewegungspolitik, von Bündnis- und Netzwerkpraxis in Hinblick auf Beruf, Karriere und gesellschaftliche Position sowie von intimer Lebenspraxis – mit ermutigenden wie entmutigenden Aspekten für die Beteiligten.
Unsere Autor:innen veranschaulichen, wie unterschiedlich Freund:innenschaften gelebt und gestaltet wurden – abhängig von den beteiligten Akteur:innen, den politischen wie beruflichen und auch persönlichen wie individuellen Kontexten. Darüber wird schlussendlich auch sichtbar, wie offen der Begriff heute ist und dazu einlädt, Beziehungen unter Frauen* als freundschaftlich aufzufassen – und in den hier dargestellten Fällen eben auch als politisch. Alle Informationen zur aktuellen Ausgabe finden Sie hier.



Ausstellung

Frei Leben. Die Frauen in der Boheme 1890-1920 in der Monacensia, München

Seit dem 1. Juli 2022 wird die Ausstellung "Frei leben! Frauen der Boheme 1890-1920" in der Monacensia im Hildebrandhaus in München gezeigt. Und wir sind dabei und begleiten das digitale Rahmenprogramm! Bereits nachdem wir das erste Mal von den vielfältigen Kapiteln und Narrativen erfahren haben, mit denen die Monacensia die Literatinnen Emmy Hennings, Margarehe Beutler und Franziska zu Reventlow beleuchtet, haben wir im AddF uns entschieden, die Ausstellung um eine weitere Perspektive - die der Frauenbewegung - zu ergänzen. Es können nicht nur persönliche und personelle Überschneidungen zwischen den Akteurinnen in der Frauenbewegung und der Boheme aufgezeigt werden, wie sie zum Beispiel bei der Grenzgängerin Gabriele Reuter klar zu sehen sind. Es wird auch schnell deutlich, dass die in der Ausstellung verhandelten Themen Unabhängigkeit, Bürgerliche Ehe/Freie Liebe - Freie Mutterschaft - Prostitution - §218 und Netzwerke mitten hinein in die Frauenbewegung führen. Die Beiträge des AddF werfen in den kommenden 13 Monaten begleitend zur Ausstellung einen Blick zurück in die historischen Quellen. Noch mehr über unsere Motivation, uns digital an der Ausstellung zu beteiligen, steht im Blogbeitrag Frauenbewegung meets Boheme. Im Online-Magazin mon_boheme zur Ausstellung und mit dem #FrauenDerBoheme gibt es stets aktuell die neuesten Beiträge. Ein erstes inhaltliches Kapitel schlägt das Dossier Gabriele Reuter auf.


 

Dossiers zur Geschichte der Frauenbewegung

Informieren Sie sich zu Personen, Organisationen und Themen aus der Frauenbewegungsgeschichte und erhalten Sie besondere Hinweise auf die Bestände im AddF.



Adresse / Öffnungszeiten

Gottschalkstraße 57
D - 34127 Kassel
Tel.: +49 (0)561-989 36 70
Fax: +49 (0)561-989 36 72
E-Mail: info@addf-kassel.de
Di.-Do. 11-17 Uhr (Bitte beachten Sie die geänderten Nutzungsmöglichkeiten, um der Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus (Corona-Virus) vorzubeugen.)



Unser Förderverein

Sie möchten uns unterstützen? Dann werden Sie Teil unseres Fördervereins. Unsere Freundinnen freuen sich auf Sie!


Unser Netzwerk

Das AddF ist Mitglied in i.d.a., dem Dachverband der deutschsprachigen Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen.

 

Das AddF beteiligt sich aktiv am interaktiven Fachportal zur Geschichte der Frauenbewegungen in Deutschland des i.d.a.-Dachverbandes; gefördert vom BMFSFJ.

 

Das AddF ist Mitglied in der AG Orte der Demokratiegeschichte, einer Arbeitsgemeinschaft für die Stärkung unserer demokratischen Wurzeln.

 


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